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Liebe Leserin, lieber Leser,

die aktuelle Situation, die die Verbreitung von COVID-19 ausgelöst hat, ist neu für uns alle und erfordert drastische Veränderungen im Leben jedes einzelnen. Wir hoffen, dass Sie die Zeit bis jetzt gut überstanden haben und dass Sie gesund sind.

Durch die Pandemie haben sich einige Schwerpunkte unserer Arbeit verschoben, aber natürlich geht hinter den Kulissen unsere Arbeit weiter: Wir bewerben aktuell unseren Forschungspreis Tinnitus und Hören, bereiten das nächste Mitgliedstreffen europäischer Tinnitus-Selbsthilfegruppen in Berlin und das Tinnitussymposium vor, beide werden im Dezember stattfinden. Und regelmäßig posten wir seriöse Informationen, Berichte und Ratschläge rund um COVID-19 über unsere Social Media Kanäle.

Mehr zu unseren Aktivitäten erfahren Sie in unserem Frühjahresnewsletter 2020. Bleiben Sie gesund. Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Kraft!





Prof. Dr. Birgit Mazurek
Vorstandsvorsitzende





Dr. Kurt Anschütz
Geschäftsführer

Forschung und Wissenschaft


Erstmals Forschungspreis Tinnitus & Hören 2019 vergeben, Ausschreibung 2020 angelaufen.
Zum ersten Mal konnten wir bei unserem 21. Internationalen Tinnitussymposium am 7. Dezember 2019 einen Forschungspreis vergeben: Ein Traum der ersten Stunde wurde damit wahr! Zehn Bewerbungen aus vier europäischen Ländern beweisen, wie sehr dieser Preis erwartet worden ist. Der "Forschungspreis Tinnitus und Hören" wurde gestiftet von dem Beratungsunternehmen Restrukturierungspartner RSP GmbH & Co. KG, das unserer Stiftung seit Gründung verbunden ist. Preisträger 2019 war der seit 2012 am Karolinska Institut in Stockholm tätige Wissenschaftler Dr. Christopher  Cederroth (zweiter von rechts, Bild Mitte).

Die Ausschreibung für 2020 ist angelaufen, Bewerbungsfrist ist der 15. September 2020.
Nähere Informationen zum Preis finden Sie hier: www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/presse/pressemitteilungen/

Erfolgreiches 21. Tinnitussymposium 2019, die Planungen für 2020 laufen.
Tinnitus und Hörstörung sind Themen, die in der täglichen HNO-Praxis immer mehr an Bedeutung gewinnen. Um Ärztinnen und Ärzten einen Überblick über das gesamte Spektrum der Klinik, Diagnostik und Therapie von Tinnitus und Hörstörung zu verschaffen, veranstalten wir jährlich in Zusammenarbeit mit dem Tinnituszentrum der Charité Symposien zu diesem Themengebiet.

Das 22. Tinnitussymposium findet in Berlin am Samstag, den 5. Dezember 2020, von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der 2. Forschungspreis Tinnitus und Hören verliehen. Außerdem tagt das Europäische Tinnitus Netzwerk EUTINNET.


Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung online abrufbar.
Die Stiftung stellt auf der Stiftungswebsite regelmäßig neue Studienergebnisse vor und hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht, an denen internationale Wissenschaftler*innen, unter anderem auch des Tinnituszentrums Charité - Universitätsmedizin Berlin, 2019 beteiligt waren.
In diesen Beiträgen geht es um neue Erkenntnisse im Zusammenhang von Tinnitus und Stress, um psychologische Begleiterscheinungen bei der Behandlung von chronischem Tinnitus sowie um die Behandlung psychosomatischer Symptome. Hinzu kommt eine empirische Studie zur weiterführenden Beschreibung von intermittierendem Tinnitus, welcher aktuell zu den häufigsten Erkrankungsformen gehört. Die Ergebnisse des von unserer Stiftung im Jahr 2018 organisierten Weltkongresses Inner Ear Biology sind nun in einer Publikation zusammengefasst. Besonders wichtig für alle europäischen Selbsthilfegruppen ist die neue Europäische Leitlinie: Hier ist ein Leitfaden entstanden, der als Hilfestellung für eine einheitliche Beurteilung und Behandlung von erwachsenen Patienten mit subjektivem Tinnitus dient.
Wer mehr über die einzelnen Forschungsprojekte und Studien erfahren möchte, kann sich die Dateien ganz einfach auf unserer Website downloaden. Dort sind auch ältere Publikationen (ab 2014) gelistet, die sich mit Themen rund um Tinnitus und Hören beschäftigen. Alle Links beziehungsweise PDF-Dateien finden Sie unter: www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/tinnitus/publikationen/


Neues Forschungsprojekt, gefördert von der Heinz und Heide Dürr Stiftung: Intrazelluläre Stresskaskade-relevante Biomarker bei Tinnituspatienten
Seit 2012 konnte die Stiftung  dank der Förderung durch die Heinz und Heide Dürr Stiftung drei Forschungsprojekte vergeben: Das erste Projekt beschäftigte sich mit dem Einfluss von emotionalem Stress auf die auditorischen Funktionen. Denn emotionaler Stress führt zu einer Hypersensibilisierung der Hörwahrnehmung, die oftmals auch mit Tinnitus einhergehen kann. Ziel des Projekts war es, die Wirkung von Stress auf das auditorische System von Ratten zu untersuchen. Es zeigte sich, dass eine 24-stündige Stressbelastung zu einer vorübergehenden Hypersensitivität im Ohr führte. Bei einigen Rattenarten war die Hörfähigkeit sogar eine Woche später noch nicht wieder auf den Ausgangswert zurückgegangen. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass die Intensität von stressbedingten Hörstörungen von der emotionalen Verfassung (z.B. Ängstlichkeit) der Tiere abhängen könnte. Diese gewonnenen Erkenntnisse sollen zu verbesserten Therapieansätzen für Patienten mit Tinnitus und Hyperakusis führen.

Das zweite Forschungsprojekt hatte daher zum Ziel, Diagnose- und Monitoring-relevante Biomarker zur Verbesserung der Tinnitusbehandlung zu identifizieren. Dazu wurden Daten von 300 Tinnituspatienten mit dem Ziel erhoben, einen Tinnitus-Index zu erstellen, der Hilfestellung bei der frühzeitigen Entscheidung für den richtigen Therapieansatz geben und damit zur Prävention von Tinnitus-Erkrankungen beitragen soll. Darauf aufbauend, soll in dem im vergangenen Jahr begonnenen dritten Forschungsprojekt nunmehr eine Biomarker-adjustierte Tinnitus-spezifische kognitive Verhaltenstherapie entwickelt werden.
Weitere Infos: www.heinzundheideduerrstiftung.de

Prävention und Aufklärung


Neues Kniebuch und Patenschaft für Kinder: Wie Sie Pate werden können und bei der frühkindlichen Aufklärung mithelfen
Wir haben das Pilotprojekt für den Kitabereich inzwischen bis zur Erprobungsreife gebracht: Für unsere kindgerecht illustrierte Kniebuch-Geschichte „Affe Kim, Hase Luca und die Hörschnecke“ haben wir inzwischen mit geeigneten Berliner Kitas verschiedener Träger Verabredungen getroffen, damit sie unsere Materialien im Rahmen dieses Pilotprojekts anwenden und danach kritisches Feedback geben. Hierzu haben wir auch einen Online-Fragebogen entwickelt. Nach eventueller Korrektur durch die Erfahrungen dieser „Erprobungs-Kitas“ werden wir dann das Projekt weiterentwickeln. Bedarf ist vorhanden: Unsere Gespräche mit Kitas und mit Eltern haben uns gezeigt, dass dort auf ein pädagogisch reflektiertes Angebot einschließlich einer Einführung der Erziehenden in das Thema Hören – Hörschädigungen – Tinnitus geradezu gewartet wird.

Unser Ziel geht über Berlin hinaus. Wir wollen allen Kitas im Land helfen. Ab 2021 möchten wir das Projekt deutschlandweit gegen Bezahlung anbieten. Dann wird sich das Projekt aus sich selbst heraus finanziell tragen. Damit wir dieses Ziel erreichen können, benötigen wir Spenden. Können Sie helfen und vielleicht auch andere Menschen zur einmaligen Unterstützung bewegen? Es geht um unsere Kleinen – je früher sie ihre Ohren lieben lernen, desto mehr werden sie sie schützen. Danke! Spende unter: www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/spenden/fuer_projekte_spenden/ 


Aufbau einer europäischen Selbsthilfe-Organisation


Unser europäisches Engagement: Neuigkeiten aus dem "European Tinnitus Network" (EUTINNET)
Nach langem Vorlauf ist es uns gelungen, „EUTINNET“ aus der Taufe zu heben – ein Zusammenschluss von mittlerweile neun europäischen Tinnitus-Organisationen, die sich das erste Mal im Rahmen des Internationalen Tinnitussymposiums am 7. Dezember 2019 getroffen haben. Dabei haben die Teilnehmer*innen vereinbart, sich schneller und gezielter als bisher über ihre jeweiligen Forschungsprojekte zu informieren und Erfahrungsberichte über Therapieangebote auszutauschen. Ziel des Netzwerks ist es, die Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft enger mit den Fragen und Bedürfnissen von Betroffenen zu verzahnen, um so langfristig die Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Und gemeinsam wollen die Gruppen nun auch auf europäischer Ebene die Anliegen der Tinnitus-Patienten wirkungsvoll vertreten.

Das Treffen fand unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Mazurek (Stiftung Tinnitus & Hören Charité) sowie Dr. Eberhard Biesinger (Sprecher EUTINNET) statt.  Erfreulich ist, dass zusammen mit unserer Stiftung auch die British Tinnitus Association (BTA) besondere Verantwortung übernommen hat. 

Die Vorbereitungen für das zweite Treffen am 5. Dezember 2020 haben begonnen. Bis dahin werden sich auch noch aus anderen Ländern Selbsthilfegruppen angeschlossen haben. Weitere Informationen zum Projekt und den geplanten Veranstaltungen finden Sie hier: www.deutsche-tinnitus-stiftung-charité.de/fileadmin/inhalte/PDFs/20190924_PM_Eutinnet.pdf

  Erweiterung des Namens der Stiftung und Öffentlichkeitsarbeit


Stiftung präsentiert sich mit neuem Namen und Logo.
Die Stiftung wurde 2011 unter dem Namen „Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité“ gegründet, um vor allem die Tinnitusforschung voranzutreiben und das Symptom Tinnitus in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Doch nicht zuletzt die alarmierenden Zahlen zur Ohrgesundheit weltweit, die die WHO im März 2019 veröffentlichte, gaben den Anlass, die Tätigkeitsbereiche der Stiftung zu erweitern: Sie wird sich zukünftig nicht allein Tinnitus, sondern auch der Wechselwirkung von Hörstörung und Tinnitus sowie von Taubheit und Tinnitus widmen. Und nach wie bleibt Ziel der Stiftung: Förderung gesunden Hörens durch Aufklärung und durch Prävention.

Hier finden Sie unsere Satzung: www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/die_stiftung/profil_satzung/ 

Stiftungsempfang Dezember 2019: Zum Ende des letzten Jahres lud die Stiftung Partner und Förderer ein.
Der Stiftungsempfang am 14. November 2019 in der Alten Hörsaal-Ruine fand eine sehr positive Resonanz, 125 Gäste waren unserer Einladung gefolgt. Die Rede des Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Dr. med. Ganten, die Beiträge der vier Musiker*innen aus dem Berliner Konzerthaus, die jugendliche Ballerina und nicht zuletzt auch die wahrhaft historische Dimension der Ruinen-Räume machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis. Die Planungen für den zweiten Stiftungsempfang 2021 sind angelaufen.

Betroffene machen auf Facebook und Instagram ihre ganz persönlichen Tinnituserfahrungen durch Zeichnungen sichtbar.
In den letzten Monaten sind viele Tinnitus-Patientinnen und -Patienten unserem Aufruf gefolgt, ihren Tinnitus sichtbar zu machen: Sie waren bereit, ihren Empfindungen ein „Gesicht“ zu geben.

Sie helfen uns damit, das Symptom vor allem denjenigen besser verständlich zu machen, die selbst nicht an Tinnitus leiden und daher nur schwer nachvollziehen können, was es heißt, mit Ohrgeräuschen leben zu müssen.

Wir danken allen, die bislang mitgemacht haben: den Patienten aus dem Tinnituszentrum der Charité, die während ihrer Wartezeit im Warteraum zu den ausgelegten Zetteln und einem einfachen Stift griffen, sowie auch den Betroffenen, die sich durch unsere Online-Aufrufe ansprechen ließen.

Wir freuen uns über weitere Zusendungen.
Schicken Sie uns eine E-Mail an: tinnitus@united.de

Neue Partner & Förderer


10.000 Euro für frühkindliche Aufklärung: Neuer Förderer terzo unterstützt die Kinder- und Jugendprävention.

Das terzo-Institut, Hörakustik-Spezialist mit Sitz in Sonneberg/ Thüringen, unterstützt die Präventionsarbeit der Stiftung seit Dezember 2019. Fokus der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Lernmaterialien für Kitas und Schulen zum Thema „Gehörschutz und Tinnitus“. Denn immer mehr und immer jüngere Menschen erkranken an Tinnitus und leiden an Hörbeeinträchtigungen. Dabei fällt auf, dass vielen Jugendlichen der Zusammenhang zwischen überlauter Musik und Gehörschädigung nicht bewusst ist.

Aus diesem Grund hat die Stiftung das oben bereits skizzierte Pilotprojekt für den Kitabereich entwickelt, das eine spielerische Beschäftigung mit dem Hörsinn ermöglicht: Die Kinder lernen gemeinsam und im Dialog mit den Erzieher*innen, wie empfindlich das eigene Gehör ist und wie wichtig es ist, darauf zu achten.
Wir danken terzo herzlich für die grißzügige Spende! 

Konzerthaus Berlin wird neuer Unterstützer.

Die Stiftung arbeitet seit 2019 mit der STIFTUNG KURT-SANDERLING-AKADEMIE des KONZERTHAUSORCHESTERS BERLIN zusammen, in der sich junge talentierte Nachwuchsmusiker aus aller Welt ein Jahr lang die Feinheiten des Zusammenspiels und die Klangtradition eines Orchesters von Weltrang aneignen.

Mit uns zusammen engagieren sie sich für gesundes Hören und für ein ungestörtes Klangerleben.

Die Zusammenarbeit nahm beim Stiftungsempfang im November 2019 durch den wunderbaren Auftritt von vier Stipendiat*innen ihren Anfang.

Organisatorisches


Aus unseren Leitungsgremien
Burkhard Jung, Geschäftsführer der Restrukturierungspartner jwt GmbH & Co. KG, Schatzmeister der Stiftung, ist durch den Vorstand zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Er hat die Nachfolge von Dr. Lutz Mackebrandt angetreten.
Dr. Lutz Mackebrandt, Mitbegründer der Stiftung und bisher zugleich auch ihr stellvertretender Vorsitzender, stellt sich als Vorstandsmitglied weiterhin aktiv in den Dienst der Stiftung. Wir danken Ihnen, lieber Herr Dr. Mackebrandt, für Ihr langanhaltendes Engagement!
Dr. Holger Hatje, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank, wurde in der Sitzung des Stiftungsrates am 14.11.2018 aus seiner langjährigen Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender dieses obersten Leitungsgremiums der Stiftung verabschiedet. Prof. Dr. Rudolf Tauber, Vorsitzender des Stiftungsrates, würdigte die großen Verdienste von Dr. Hatje beim Aufbau der Stiftung und dankte für die kontinuierliche Unterstützung der Präventionsarbeit.

Spenden


Die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité bittet um Spenden

Die Stiftung ist auf Spenden dringend angewiesen. Über Ihre Unterstützung freuen wir uns sehr! Zuwendungsbestätigungen werden zeitnah erstellt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/spenden

Bankverbindung:
Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité
Berliner Volksbank
IBAN: DE31 1009 0000 7017 0170 17
BIC: BEVODEBB * St.-Nr. 27/607/02380

Um Spenden transparenter online sammeln zu können, ist die Stiftung auch auf der Plattform betterplace.com vertreten. Die Spender können hier nicht nur für ganze Projekte der Stiftung, sondern auch für verschiedene einzelne Bedarfe spenden, öffentlich sichtbare Fragen zum Projekt stellen und die Aktion bewerten.


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Bildrechte
Soweit nicht anders angegeben: © Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité
Vorwort - Prof. Dr. Birgit Mazurek: © Foto: Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité; Dr. Kurt Anschütz: © Foto: Peter Adamik
Tinnitussymposium: © CanStockPhoto

Konzept und Realisation
united communications GmbH, Berlin, www.united.de.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité
Kurt Anschütz
Luisenstraße 13
10117 Berlin
Deutschland

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